Emir Ahmatovic 2017-06-06T12:52:27+00:00

EMIR AHMATOVIC

Profil

Geburtsdatum: 16. Januar 1987
Gewichtsklasse: Cruisergewicht
Nationalität: Deutschland
Größe: 1,88m
Auslage: Normalausleger
Wohnort: Berlin
Geburtsort: Draga
Profidebüt: 11. März 2017
Trainer: Ulli Wegner

Profirekord

2 Kämpfe:
2 (KO 1) Siege,
0 unentschieden,
0 Niederlage

Kampfrekord

Emir Ahmatovic Boxrec
Emir Ahmatovic
Emir Ahmatovic
Emir Ahmatovic
Emir Ahmatovic

Portrait

Bei Sauerland Event steht Emir Ahmativic erst am Anfang seiner Profi-Karriere. Dennoch hat der gebürtige Serbe (geboren am 16. Januar 1987) einen Plan, den er schnell umsetzen will: den WM-Titel im Cruisergewicht. Denn erst im Alter von 30 Jahren wechselte er aus dem Lager der Amateure zu den Berufsboxern.

Mit 12 Jahren begann Emir, der gerade mit seinen Eltern nach Deutschland emigriert war, mit Kickboxen. In Wetzlar fand Familie Ahmatovic eine neue Heimat. Mit 15 Jahren fand er gefallen am Faustkampf. Nach nur vier Wochen Training wurde er Hessen-Meister. In der Bundesliga boxte er später für Babelsberg, Straubing, Hertha BSC und Nordhausen.

2012 erhielt Emir Ahmatovic die deutsche Staatsangehörigkeit, wurde Soldat in der Sportfördergruppe Frankfurt/Oder und trainierte im DBV-Stützpunkt in Berlin. 2013 wurde dann zu seinem Jahr:  Er wurde u.a. Chemie-Pokalsieger, holte EM-Bronze im Schwergewicht in Minsk – und einen guten fünften Platz bei der Weltmeisterschaft der Amateure in Almaty.

Zwei Jahre später folgte dann ein schwerer Rückschlag! Der berüchtigte „Ahmatovic-Hammer“ forderte Tribut: Emir hatte sich eine Schulter-Sehne gerissen – OP am Schlag-Arm, der Olympia-Traum von Rio platzte leider. Aber: Der „Hammer“ ist repariert, wird jetzt von Profi-Coach Ulli Wegner neu geschmiedet. In zwei Jahren will sich Cruisergewichtler Ahmatovic zum WM-Titelkampf schlagen.

Spannend wird es zuzusehen, wie sich der hochdekorierte Amateur bei den Berufsboxern schlägt. Zunächst muss er aber mal gesund werden. Marutjan hatte bei seinem Profidebüt am mächtig Pech, er riss sich im Kampf gegen Serhii Ksendzov die Achillessehne. Coach Jürgen Brähmer: „Er ist ein Kämpfer, macht jeden Tag Fortschritte. Wir hoffen, dass er schnellstmöglich wieder in den Ring steigen kann. Er hat das Potential im Mittelgewicht ein ganz Großer zu werden.“