In Wetzlar: Bunn freut sich aufs „kleine“ Heimspiel – Wojcicki muss gegen Finnen ran!

Einige nennen ihn schon „Mister 100 %“, für andere Experten ist er der kommende Weltmeister aus dem Sauerland-Stall. Zum Glück bleibt Shooting-Star Leon Bunn bescheiden. Sein Motto:“Einen Schritt nach dem anderen machen“.

Damit fährt der Frankfurter gut. Nach vier Profikämpfen und vier Knockouts wird er schon „Mister 100 %“ genannt. Bunn lacht: „Es wird auch Kämpfe ohne K.o. geben, soviel ist sicher.“ In seinem fünften Kampf für Team Sauerland, muss der 1,81 Meter große Halbschwergewichtler gegen den Ungarn Laszlo Ivanyi (23 Jahre) ran. Bunn freut sich auf den Kampf. Nach drei Kämpfen im Ausland (zwei Mal in Bulgarien, ein Mal in Dänemark) darf der 24-jährige in Hessen ran. „In Wetzlar boxen zu dürfen, ist riesig“, sagt Bunn. Die Fahrtzeit von Frankfurt in die Rittal Arena beträgt nur knapp eine Stunde. „Da werden viele Fans und meine Familie aus Frankfurt kommen“, ergänzt das Mega-Talent.

Trainer Ulli Wegner ist seit Monaten „Feuer und Flamme“, wenn der Name Leon Bunn fällt. „Das wird von meinen jungen Leuten der erste Weltmeister“, verspricht Wegner. Bunn, der eine grandiose Amateurkarriere hinter sich hat (u.a. 11 x Hessen-Meister, Deutscher Meister und Chemie-Pokal-Sieger), fühlt sich geehrt. „Doch ich möchte mich zunächst auf meinen nächsten Gegner konzentrieren“, sagt er. Sein Traum: 2018 der erste Titelkampf – und dann die WM! „Am liebsten in Frankfurt“, ergänzt er.

Bunns Wolfsburger Team-Kollege Patrick Wojcicki ist auch in Wetzlar am Start. Sein Gegner soll ein erster Prüfstein werden. Der 25-jährige Finne Henri Kekalainen (9-3-0) ist nicht zu unterschätzen. Mittelgewichtler Wojcicki (7-0-0) will seinen achten Sieg einfahren und ebenfalls im kommenden Jahr um einen Titel boxen. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Wenn alles nach Plan läuft, könnte 2018 ein sehr gutes Jahr für uns alle werden!“ Mit vielen, vielen Titeln…

2017-06-03T13:26:12+00:00 3. Juni 2017|News|